Abteilung Handball
(Quelle: LVZ,08.03.2013;ork)

 

Nach Pause eingebrochen

Bezirksklasse Leipzig:

VfB Eilenburg - SG Lok Wurzen 38:25 (18:16)

 

Das war mehr als eine volle Breitseite. Mit 25:38 gingen Lok Wurzens Handballer im Derby beim VfB Eilenburg unter. Dabei hatten sie mit dem Anschlusstreffer nach dem 16:18-Pausenstand die Hände nach dem zweiten Platz in der Bezirksklasse ausgestreckt. Doch dann waren nur noch die Nordsachsen am Drücker. Sie bleiben erster Verfolger von Spitzenreiter Bornaer HV, während die Ringelnatzstädter dem SC DHfK Leipzig II den dritten Platz freimachen mussten und Vierte sind.


"In der ersten Halbzeit war es noch weitgehend ein Spiel auf Augenhöhe, mit nur leichten Vorteilen für die Eilenburger", sagte Loks Spielertrainer, Sebastian Opitz. Die Gäste holten das 0:3 zum 4:4 auf, blieben bis zum 9:9 dran und verkürzten nach dem 12:16-Rückstand auf zwei Tore Differenz, ehe es in die Kabinen ging. "Wir haben uns reingekämpft und dann viel Bewegung im Angriff gezeigt, so dass wir den Anschluss herstellen konnten."
Was - vielleicht - so weiter gegangen wäre, wenn die Pause den Schwung nicht gebremst hätte. "Die war ungünstig für uns. Wir haben zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit das 17:18 erzielt. Aber dann ging bei uns nichts mehr." Mit drei Treffern in Folge setzte sich der VfB ab. Vor allem über Konter und zweite Welle baute er den Vorsprung von 21:17 auf 27:18 aus. "Unsere Abwehr war nicht mehr stabil. Im Angriff kam aus dem Rückraum, mich eingeschlossen, nur wenig Gefahr." Zudem wurden Chancen leichtfertig vergeben. "Die Eilenburger hielten über 60 Minuten das Tempo hoch und waren uns konditionell überlegen." Zwei starke Werfer aus der zweiten Reihe taten das Übrige. "Wir haben uns dann in unser Schicksal ergeben", so Opitz. Die Gastgeber behielten souverän über 33:23 zum 38:25 die zwei Siegpunkte zu Hause.


Für die Sonnabend-Partie beim HV Glesien (9., 10:22 Zähler) hofft Loks Spielertrainer auf die Rückkehr des zuletzt verhinderten Trios Christian Adam, Christian Bülau und Alexander Bork. Das Hinspiel hatten die Wurzener (4., 19:11) mit 33:21 gewonnen. Um daran anzuknüpfen, müssen sie die Eilenburg-Pleite abschütteln. Anwurf ist 16.30 Uhr in Radefeld.

Lok Wurzen spielte mit: Drews, A. Kewitz, Opitz 9/3, Schubert, Günter 3/1, Hofmann 4, Jakob 1, O. Kewitz 2, Baruth 4, Melzer 1, Skor 1. Siebenmeter: VfB 5/3, Lok 5/4. Zeitstrafen: VfB 3, Lok 1.